• Völlig unnötige 0:2-Niederlage in Kirchhörde

    1. Mannschaft • 23. April

    Erste Mannschaft ° 23. April ° Unglückliche Gegentore und ganz dicke Chancen versiebt

    Einig war man sich im SC-Lager nach der 0:2 (0:2)-Niederlage beim Kirchhörder SC: Diese Niederlage war völlig unnötig und daher auch sehr ärgerlich. „Wie kann man so ein Spiel verlieren“, erregte sich Riad Xhaka. „Wir waren die klar dominierende Mannschaft.“ Emil Mersovski fasste es so zusammen: „Wir hätten 100 Minuten spielen können und hätten kein Tor erzielt. Dazu haben wir zwei Gurkentore kassiert.“

    Auch für SC-Cheftrainer Alex Bruchhage war klar: „Wir hatten eine Vielzahl an ganz dicken Torchancen, sechs bis sieben, haben sie nicht genutzt, wir haben aber Moral bewiesen und bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben. Wir haben das Spiel zu 75 Prozent deutlich und spielerisch bestimmt.“

    In der Tat: Der SC wucherte mit dem Chancenkapital und kassierte nach einer deutlichen Dominanz zwei ganz unglückliche Gegentore: Beim 0:1 (33.) hatte Lukas Greis großes Pech, als er einen Schuss aufs Tor unglücklich abfälschte. Beim 0:2 (40.) durch Kirchhördes Dustin Maranca ging der Ball praktisch von der Außenlinie ins kurze Ecke, Torhüter Sören Gerlach, ansonsten wenig geprüft, war der Pechvogel.  

    Der SC dominierte in dieser Phase das Spiel klar, allerdings fehlte im lezten Drittel mehrfach die Präzision. Zum Beispiel, als sich Burak Yavuz per Beinschuss von der Torlinie aus - kurz vorm Gehäuse- durchsetzte, aber das Abspiel misslang, eine große Möglichkeit wurde vergeben.

    Nach der Halbzeit setzte der SC alles auf eine Karte, hatte das Spiel klar in der Hand! Allein Georg Voß hätte bei drei dicken Chancen das Spiel kippen können, weitere Chancen wurden vertan, auch Sylvio Meyer scheiterte 12 Minuten vor Schluss mit einem Foulelfmeter. Dass Kirchhörde, als der SC voll aufmachte, zwei dicke Konterchancen ungenutzt ließ, gehört zum Fußball-Erlebnis. Aber: Ein solches Spiel gegen einen kampfstarken, aber biederen Gegner, darf man nicht verlieren, so lautete das Fazit nach 90 Minuten an der Kobbendelle im Dortmunder Süden.

    „Jetzt sind wir wieder mittendrin im Abstiegskampf“, meinte Bruchhage. Mit Erleichterung wurde aufgenommen, dass Lünen kurz vor Schluss in Horst-Emscher noch das 1:1 erzielte und dass dadurch der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz vier und nicht wie im SC-Lager befürchtet - zwei Punkte beträgt.

    Kirchhördes Trainer Lothar Huber freute sich ungemein über den lebenswichtigen Sieg gegen einen „starken SC“. Für Huber war der Sieg nicht unverdient, weil sein Team „alles investiert“ habe. Der Sportliche Leiter, Jörg Mielers, meinte: „Der SC ist eine richtig gute Mannschaft, die sich keine Sorgen um den Klassenerhalt machen muss. Wir sind einfach nur glücklich, dass wir gewonnen haben.“


    U13 Cup bei der JVE Jerxen Orbke

    U13 • 23. April

    Früh am Morgen machte sich die U13 auf den Weg nach Jerxen Orbke. Hier startete um 10:00 Uhr ein U13 Cup. 16 Bezirksligisten nahmen dran teil. Jerxen hatte sich richtig ins Zeug gelegt.

    Eine hervorragende Verpflegung und Unterbringung für die Gäste. Ausreichende Räumlichkeiten und Helfer der Vorbildchen Klasse. Erstmal ein dickes Lob und ein herzlichen Dank an den Gastgeber.

    Unsere U13 reiste Ersatzgeschwächt an. Maik, Maurice, Louis K., Noah, Joel und Bartek standen nicht zur Verfügung. Angereist wurde mit unseren Schnappern Benni und Luca, sowie mit unseren Spielern Flynn, David, Louis O., Jorgos, Tolga und Jannik. Aus unserer U12 mussten Arne, Bleron und David H. aushelfen.

    Trotz einer guten Leistung unserer Spieler reichte es nur für den 3. Platz in der Vorrunde.Der SV Kutenhausen wurde mit 7 Punkten und 3:0 Toren erster,Dellbrück mit 6 Punkten und 2:1 Toren zweiter,der SC Neheim mit 4 Punkten und 2:1 Toren dritter.

    Somit wurde die Endrunde für den 9-12 Platz belegt.Trotz alle dem wurde der 9. Platz von 16 Bezirksligisten erspielt.DJK Mastbruch, SpVg Brakel und VfL Bückeburg spielten in der Neheimer Endrunde mit.


    SC will wieder das „andere Gesicht“ zeigen

    1. Mannschaft • 23. April

    In Kirchhörde wartet ein Gegner auf Augenhöhe

    Nach den beiden bitteren Niederlagen gegen Horst (0:2) und im Pokal in Gierskämpen (2:3) will und muss der SC eine Reaktion zeigen. Am Sonntag geht es in den Dortmunder Süden zum Kirchhhörder SC (Anstoß 15 Uhr), einem Gegner auf Augenhöhe, wie Cheftrainer Alex Bruchhage betont: „Nach zwei Niederlagen mit identischen Abläufen sind wir in der Pflicht, diese Fehler in Kirchhörde abzustellen.“ Das Team müsse als Mannschaft wieder mehr investieren. „Das weiß die Mannschaft auch, ihr muss man auf der anderen Seite auch mal solche Spiele wie gegen Horst und Gierskämpen zugestehen. Nun gilt es aber wieder das andere Gesicht zu zeigen.“

    Bruchhage weiß, dass Kirchhörde in der Rückrunde erst acht Punkte aus neun Spielen geholt hat. Zuletzt gab es ein 1:1 in Lennestadt, davor setzt es vier Niederlagen hintereinander für die Elf von Lothar Huber, den ehemaligen BVB-Star. „Kirchhörde ist wie ein angeschlagener Boxer“, warnt Bruchhage. „Wir müssen aufpassen, wollen aber wieder in die Erfolgsspur zurück. Wir wollen arbeiten und Fußball spielen. Wir stecken noch mitten im Abstiegskampf.“

    Ein besonderers Spiel wird es für Sören Gerlach, der zuletzt für die Dortmunder spielte. Beim SC sind bis auf die verletzten Jonas Schmidt und Okan Güvercin alle Mann an Bord.

    Das Hinspiel am 17. Oktober hatte der SC mit 2:3 (1:1) verloren - völlig unnötig und durch katastrophale Abwehrfehler begünstigt. Es war eine knappe Angelegenheit. „Wir haben uns selbst geschlagen“, urteilte Bruchhage. „Es waren krasse individuelle Fehler, die haben uns das Genick gebrochen.“ Das ging bereits nach 165 Sekunden los, als Kirchhörde aus spitzem Winkel die Führung erzielte. Ricardo Alves parierte einen Elfmeter (20.) und bewahrte den SC vor einem weiteren Rückstand. „Wir hätten höher als 1:0 führen müssen“, stellte Kirchhördes Trainer Huber fest. Der SC kam aber zurück, erst traf Lukas Greis mit einem Freistoß die Latte, dann markierte Georg Voß das 1:1 (25.)

    Und eben Voß hätte kurz nach dem Wechsel die Führung erzielen können, scheiterte aber alleinstehend an Kirchhördes Torhüter. Dafür schlugen die Gäste eiskalt zu und profitierten von unerklärlichen Abwehrfehlern. Nach 78 Minuten stand es aus Neheimer Sicht 1:3. Der SC kam noch einmal zurück, bewies wie immer große Moral. Jonas Schmidt verkürzte mit seinem ersten Saisontor auf 2:3 kurz vor Schluss. Der Ausgleich fiel nicht mehr. Diese Niederlage war ein schwerer Rückschlag für die Mannschaft, die eine Woche zuvor in Horst-Emscher mit 1:0 gewonnen hatte. „Ich kann nicht verstehen, dass Neheim so weit unten steht. Die Mannschaft hat richtig Qualität. Aber die Abwehr hat Probleme“, sagte damals Lothar Huber.


    Kein Grund zur Panik nach 0:2

    1. Mannschaft • 09. April • SC verpasst Riesensprung zum Klassenerhalt

    Keine Frage: Das war eine bittere 0:2-Niederlage des SC gegen den SV Horst-Emscher 08 vor 300 enttäuschten Fans im Binnerfeld. Mit dieser Niederlage verpasste die Elf von Cheftrainer Alex Bruchhage den Riesenschritt zum Klassenerhalt. Es sind aber noch fünf Punkte vor dem ersten Abstiegsrang. Man muss wieder rechnen, aber es besteht bei weitem kein Grund zur Panik!

    „Wenn uns einer vor einem Vierteljahr gesagt hätte, dass wir sechs Spieltage vor Schluss auf dem 10. Tabellenplatz stehen würden, dann wäre alles ok. gewesen. Aber mittlerweile ist das Anspruchsdenken des Umfeldes sehr groß“, sagte Bruchhage nach der Partie völlig zu Recht. „Wir müssen immer daran denken, woher wir nach der ersten Serie gekommen sind.“

    Dieses Spiel, so sahen es auch objektive Beobachter, stand unter einem sehr ungünstigen Stern, sprich unter der katastrophalen Leistung eines völlig indisponierten Schiedsrichter-Trios. „Der Schiedsrichter hat bis zum 0:1 einen entscheidenden Einfluss auf das Spiel genommen“, so Bruchhage weiter. 

    In der Tat: Der Referee gab ein glasklares Tor von Gianluca Greco nach einer herrlichen Kombination zum 1:0 in der 43. Minute nicht. Dazu verweigerte er dem SC in der ersten Halbzeit zwei glasklare Elfmeter, als Greco und Akhim Seber im Strafraum umgehauen wurden. Weiterhin war es völlig unverständlich, als er in der 52. Minute einen Freistoß für die Gäste nach einem vermeintlichen Foul von Emil Mersovski gab, den Benjamin Wingerter per Kopf zur Führung der Gäste nutzte. „Das war die erste Chance für Horst und stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf“, sagte Kapitän Oliver Busch. Er stellte weiterhin fest, dass der Schiedsrichter „jeglichen Spielfluss des SC durch völlig unnötige Pfiffe unterband. Das war einseitig.“ 

    Für Bruchhage war die erste Halbzeit in Ordnung, eben durchschnittlich. „Aber nach dem 0:1 haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Wir wurden immer schwächer.“ Damit traf er den Nagel auf den Kopf. Das 0:2 durch Ähmet Inal in der 60. Minute war die logische Folge dieser Schwächeperiode. Kaum ein Pass kam an, das Selbstvertrauen schwand, der SC war nicht die Mannschaft mehr der letzten Wochen. Der Druck nach vorn fehlte, es gab noch Chancen, aber sie wurden nicht genutzt.

    „Weiter geht es“, sagte Bruchhage. Donnerstag geht es nach Gierskämpen zum Pokalspiel, am 23. April läuft der SC in Kirchhörde auf. Dann dürfte auch Mahmut Yavusazlan wieder völlig fit sein, der nach einer langen Verletzungspause gegen Horst ein 12-minütiges Comeback gab und eine wichtige Stütze sein wird. Genau wie Okan Güvercin, der wegen einer Oberschenkelverletzung pausieren musste.


    Ehrenmitgliedschaft für Heinz-Dieter Grossman

    1. Mannschaft • 08. April

    Ehrenmitgliedschaft für Heinz-Dieter Grossman

    SC-Generalversammlung   8. April   Uli Dohmann neuer Hauptgeschäftsführer

    Die Freude war deutlich sichtbar: „Damit habe ich nicht gerechnet. Ich freue mich umso mehr über diese Auszeichnung“, sagte Heinz-Dieter Grossmann auf der Generalversammlung des SC im Binnerfeld-Sportheim. Zuvor war ihm vom SC-Vorsitzenden Paul Senske die Urkunde als „Ehrenmitglied“ des SC überreicht worden. „Heinz-Dieter Grossmann hat sich als Mitglied, Freund und Sponsor des SC große Verdienste um den Verein erworben“, betonte Senske. „Wir haben ihm viel zu verdanken.“

    Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Grossmann war einer der Höhepunkte der sehr gut besuchten Versammlung. Wiedergewählt wurde - zur großen Freude der Anwesenden - Hans-Georg Schweineberg. Er bleibt auch in den nächsten beiden Jahren zweiter Vorsitzender des Vereins. Tua appellierte an die Mitglieder, sich im Verein zu engagieren. „Da mache ich mir schon Sorgen. Wir werden älter und brauchen Nachfolger.“ Senske lobte Tua als Vorbild mit einem großen Herzen für den Verein. Schweineberg wartete mit einer freudigen Nachricht auf und kündigte den baldigen Bau einer Tribüne für den Kunstrasenplatz an. Die Finanzierung stehe weitgehend.

    Große Freude herrschte auch über die „Rückkehr“ von Uli Dohmann, der zum Hauptgeschäftsführer gewählt wurde. Dohmann, ein erfahrener „Fuhrmann“ des Vereins, ehemaliger Spieler, Trainer und lange Jahre im Vorstand, löst Frank Wiesehöfer ab, der als Jugendleiter wichtige Aufgaben zu bewältigen hat, aber weiter Funktionen im Bereich „Fußball-Geschäftsführer“ übernimmt. Wiesehöfer skizzierte die künftige Ausrichtung der Jugendabteilung: „Neben dem Leistungsfußball für Talente wollen wir auch weniger talentierten Kindern eine Chance geben. Sie sind herzlich willkommen. Wir erhoffen uns wieder vermehrt Neheimer Kinder für den SC zu gewinnen.“

    Udo Borggrewe wurde als Sportlicher Leiter wiedergewählt und lobte die hervorragenden Leistungen der ersten Mannschaft. Fußball-Obmann Nils Dorsch kündigte an, dass in der neuen Saison wieder eine zweite Mannschaft an den Start gehen und in der B-Kreisliga spielen wird. Karl-Georg Wuschansky wurde neben Heinz Schweineberg als zweiter Kassenprüfer bestellt.

    Ein Thema der Versammlung war die Wiederbelebung des Beirates. Dieser soll den Vorstand beraten und unterstützen. Werner Hömberg, Wilfried Lingemann, Bernhard Grau, Rüdiger Tepe, Philipp Stallmeister und Guido Hülsmann erklärten ihre Bereitschaft, im Beirat mitzuarbeiten. Der Beirat trifft sich zu seiner konstituierenden Sitzung am 25. April gemeinsam mit dem Vorstand. „Der Beirat ist für weitere Mitglieder offen“, erklärte Senske.

    Die Versammlung beschloss eine maßvolle Erhöhung der Mitglieds-Beiträge um einen einen Euro pro Monat. Ab dem neuen Jahr bezahlen passive Mitglieder 72 Euro pro Jahr (bisher 60) und die aktiven 84 statt 72. „Das ist eine maßvolle Erhöhung, die erste seit über zehn Jahren“, sagte Schweineberg.

    Breiten Raum nahm die Diskussion über die künftige Nutzung des Sportgeländes im Binnerfeld an. An der Diskussion beteiligte sich vor allem die erste Mannschaft, die den Wunsch nach einer schnellen Installierung einer neuer Kunstrasen-Decke äußerte. Zudem wurde die Frage nach der Nutzung des Natur-Rasenplatzes gestellt. Hans-Georg Schweineberg, der im ständigen Kontakt mit der Stadt ist, erklärte, dass der Vorstand alles tun werde, um zukunftsfähige Lösungen zu erzielen. „Das war eine sehr fruchtbare Diskussion. Sie zeigt, wie engagiert und sachkundig die Spieler unserer ersten Mannschaft am Geschehen des Vereins teilnehmen“, freute sich Wilfried Lingemann. „Die Diskussion zeigt, dass der Verein lebt.“