Irre Partie beim 3:4 gegen Hordel

1. Mannschaft • 05. März

Bruchhage: Das ist richtig bitter
SC-Reserve spielt 3:3 gegen Voßwinkel

War das ein irres Spiel! Der SC verlor am Sonntag das Heimspiel gegen die DJK TuS Hordel mit 3:4 (1:2). Ein solches Spiel hatte es lange nicht mehr im Binnerfeld gegeben. Zwei unterschiedliche Halbzeiten, spektakuläre Schlussminuten, unerklärliche Abwehrfehler, aber großartige Offensiv-Momente. „Es ist bitter, ein solches Spiel zu verlieren. Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat vor allem in der zweiten Halbzeit richtig Gas gegeben, dann aber durch bittere Fehler in der Abwehr verloren“, sagte SC-Cheftrainer Alex Bruchhage nach den nervenaufreibenden 93 Minuten. Es war ein Spiel der gehobenen Klasse, eine Partie zweier richtig guten Mannschaften. Hordel gewann das fünfte Spiel in Serie!

Auch Gäste-Trainer David Zajas meinte: „Es ist nicht so leicht, die richtigen Worte zu finden. In der ersten Halbzeit waren wir besser, nach der Pause der SC.“ In der Tat: Hordel führte verdient mit 2:1 zum Pausentee nach den Treffern von Peter Ebbers (4.) und Gregory Thomas Conrad (34.). Beide Treffer waren Kopfball-Tore nach Standards, als die SC-Abwehr nicht richtig im Bilde war, Torhüter Justin Schröter, für den verletzten Yannick Erlmann im Gehäuse, aber keine Schuld traf. Den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Ayoub Alaiz (19.) nach herrlicher Vorarbeit von Okan Güvercin. 

Nach dem Pausentee drehte der SC richtig auf. Der Ausgleich zum 2:2 durch einen von Güvercin (48.) - der starke Mahmut Yavuzaslan war gefoult worden - verwandelten Foulelfmeter war der verdiente Lohn. Der SC hatte dicke Möglichkeiten zur Führung, vergab sie aber. Die Schlussminuten waren dramatisch: Peter Ebbers erzielte die Gäste-Führung (85.), Ayoub Alaiz, der immer besser wird, glich per Kopf (89.) zum 3:3 aus. Als alle mit einem Remis rechneten, nutzte Conrad einen weiteren Blackout in der SC-Abwehr zum 4:3 (90 +2). Mit dem letzten Angriff hatte der SC die ganz dicke Chance zum Ausgleich, Gianluca Greco hatte aber in der Schluss-Sekunde Pech, als er den Ball aus Nahdistanz am Tor vorbeischob.

„Wenn man in einem Heimspiel drei Tore schießt, sollte man eigentlich nicht verlieren“, meinte Bruchhage. „Auch schon in Kirchhörde haben wir drei Tore erzielt und nicht gewonnen. Insgesamt sieben Gegentore in zwei Spielen sind einfach zu viel. Daran müssen wir arbeiten.“ Das Video vom Spiel bei Sport Total gibt es hier.
Die zweite Mannschaft des SC erzielte ebenfalls drei Tore und spielte gegen TuS Voßwinkel II 3:3. Robin Dorsch, Matthias Brägas, bereits mit seinem zweiten Tor in zwei Spielen, sowie Andreas Treml erzielten die Treffer. „Wir haben gegen einen guten Gegner schlecht gespielt“, sagte SC-Trainer Guido Hülsmann.

Zurück