Bruchhage: Gegen Hohenlimburg alles reinhauen und alles raushauen SC-Kader mit vielen Fragezeichen

1. Mannschaft • 29. August

Gegen Hohenlimburg ist jetzt Wiedergutmachung angesagt. Die Hagener Vorstädter, so heißt es in der Liga, werden als Aufsteiger eine gute Rolle spielen. Der Mannschaft wird großes Potenzial zugesprochen. Großen Verdienst daran hat Trainer Michael Erzen, im Hochsauerlandkreis kein Unbekannter. Als Spieler war der Allendorfer ein brandgefährlicher Top-Stürmer, u. a. beim TuS Sundern, in Herne, Münster, Hamm, Langenholthausen (auch Spielertrainer) und Hohenlimburg. Seit dem 15. Oktober 2017 ist Erzen Cheftrainer in Hohenlimburg. „Michael hat Verein und Mannschaft durch konsequente und kontinuierliche Arbeit und für Hohenlimburg untypische, geringe Kaderveränderungen extrem positiv weiterentwickelt“, urteilt Bruchhage.

Starker Kader mit guter Mischung

Der starke Kader weist eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern mit höherklassiger Erfahrung wie Murat Kaya, Marco Polo, Recep Nezir oder Samet Davulcu und technisch versierten, torgefährlichen Akteuren wie Saffet Davulcu oder Top-Torjäger Vincenzo Porrello auf. Hohenlimburg ist mit einem 2:1-Heimsieg gegen Brünninghausen in die Saison gestartet, danach gab es eine 0:3-Niederlage beim FC Lennestadt, ehe am letzten Sonntag Wiemelhausen mit 4:0 (2:0) vom Platz gefegt wurde. Das war eine Ansage. Vincenco Porrello war daran mit zwei Toren wesentlich beteiligt. Wiemelhausens Trainer Jürgen Heipertz war nach der Pleite völlig entsetzt und attestierte seiner Elf ein miserables Spiel: „Das war ein echter Tiefschlag.“ Das lag aber auch und besonders an der Stärke des Gastgebers, der im Stil einer Spitzenmannschaft mit einem wahren Sturmlauf auftrumpfte und sich von den Fans zurecht feiern ließ.

Für den SC heißt das, am Sonntag alles zu geben. „Das Pokalspiel hat gezeigt, dass man nur mit 100 Prozent Einsatz, Einstellung und Konzentration Erfolg hat“, so Bruchhage. Der Kader fürs Spiel weist viele Fragezeichen auf. Sercan Cihan und Burak Yavuz fehlen definitiv. Fraglich sind Lukas Wulf, Rejhan Zekovic und Riad Xhaka. Unabhängig von der personellen Konstellation: Der SC hat das Potenzial und den Charakter, um nach Rückschlägen aufzustehen und in der Westfalenliga eine gute Rolle zu spielen. Gegen Hohenlimburg soll auch die Heimstärke Binnerfeld wieder unter Beweis gestellt werden. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel auf Augenhöhe freuen.

SC-Reserve will auch gegen Herdringen/Müschede punkten

Nach dem erfreulichen, unter schwierigen personellen Bedingungen erzielten 4:2-Sieg zum Auftakt in Freienohl will unsere Reserve nachlegen: Die Elf der beiden Spielertrainer Andreas Treml und Dennis Hakenesch erwartet am Sonntag um 12.45 Uhr die zweite Mannschaft der SG Herdringen/Müschede II, die ihr Auftaktspiel mit 2:5 gegen Langscheid/Enkhausen II verloren hat.

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