0:2-Niederlage in Erkenschwick

1. Mannschaft • 14. Oktober

Die treffende Analyse verdeutlicht: Wie schon gegen Finnentrop fehlte dem SC ein „Knipser“, der die Chancen auch nutzt. Vorn fehlte auch in Erkenschwick die Durchschlagskraft, vielleicht auch die Körpersprache. „Wir machen die Dinger einfach nicht rein“, meinte Bruchhage weiter. Burak Yavuz erklärte: „Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren müssen.“

In der Tat: Bevor Erkenschwick das 1:0 erzielte, hätte der SC locker 2:0 führen können, ja müssen, obwohl der Gastgeber deutlich mehr Spielanteile hatte, aber den SC kaum in Gefahr brachte. Dem 1:0 für Erkenschwick durch einen Kopfballtreffer von Dennis Konarski (36.) ging zudem eine völlig vermeidbare Standardsituation (Freistoß) voraus und dokumentierte wiederum die SC-Problematik bei Standards. Das 2:0 für die Stimberger (39., Jan Binias) war ein Traumtor.

Nach dem Wechsel dominierte der SC das Spiel, Patrick Nettesheim und Lukas Greis wurden im Verlaufe der zweiten 45 Minuten eingewechselt, kurz vor Schluss auch noch Osman Albayrak. Der wichtige Anschlusstreffer wollte nicht fallen, obwohl der SC sich erneut sehr gute Chancen erspielte. Vorne fehlte der „Knipser“. „Ich hatte nie das Gefühl, dass Neheim uns wehtun könnte“, betonte Erkenschwicks Trainer René Lewejohann. „Wir sind daheim weiter ungeschlagen. Der Stimberg ist eine Festung.“

Auch SC-Reserve unterliegt in Sundern

Auch unsere zweite Mannschaft musste am Sonntag eine bittere Niederlage einstecken. Das ersatzgeschwächte Team verlor 2:4 (2:2) beim TuS Sundern II. Maximilian Dicke mit einem frühen Treffer in der 2. Minute und Dennis Robbert (41.) erzielten die Tore. Robbert hat inzwischen fünf Saisontore erzielt.

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