SC „nur“ 1:1 gegen Wanne-Eickel

1. Mannschaft • 21. Oktober

Es war, das sagte auch Bruchhage, kein überragendes Spiel, es hätte aber locker für einen deutlichen Sieg reichen müssen. Drei, vier dicke Chancen ließ die Mannschaft, die ohne die verletzten Ibrahima Camara und Mahmut Yavuzaslan angetreten war, ungenutzt. „Dadurch bringen wir uns um den verdienten Lohn“, meinte SC-Hauptgeschäftsführer Uli Dohmann. „Dieses Spiel mussten wir gewinnen.“ Burak Yavuz betonte: „Ich mache sie einfach nicht rein.“

Nach einem „Geduldsspiel“ in der ersten Halbzeit mit guten Gelegenheiten und einem engagierten Start in die zweite Halbzeit mit ebenso guten Möglichkeiten brachte Emre Yilmaz (71.) den SC mit einem herrlichen Freistoß-Tor in Führung. Die Ampel stand auf Sieg-Grün. Doch in der 80. Minute brachte sich der SC durch einen völlig unnötigen Eckball in Bedrängnis. Sebastian Westerhoff, Wannes bester Spieler, brachte den Eckball auf den langen Pfosten, der SC war buchstäblich in Bedrängnis, der Ball landete im Netz, es war ein Eigentor. Wanne-Eickel, ersatzgeschwächt und mit einem massiven Mittelfeld, nutzte eine von zwei Chancen. „Wir haben die Räume verdichtet. Wir sind mit dem Punkt sehr zufrieden“, sagte Wannes Coach Holger Flossbach.

Nach dem Spiel herrschte beim SC eine regelrechte „Katerstimmung“. Wenn man die Sache aber noch einmal dreht, dann hat der SC nach den beiden Niederlagen gegen Finnentrop und Erkenschwick zwar den erhofften Sieg verpasst, aber immerhin wieder einen Punkt geholt. Das muss auch erwähnt werden. Die Bäume wachsen (noch) nicht in den Westfalenliga-Himmel.

SC-Reserve gewinnt 7:3 gegen Endorf

„Das war wie Eishockey“, sagte Teamchef Martin Voß nach dem 7:3-Sieg der Reserve gegen den SV Endorf. Die Tore beim nie gefährdeten Erfolg erzielten Andreas Treml (2), Dominik Schäfer (2), Kastriot Veseli (2) und Can Karaca. „Wir haben überragend gespielt“, meinte Andreas Treml. „Nur die drei Gegentore waren unnötig. Da haben wir die Zügel schleifen lassen.“

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