Vorhang auf für Start gegen Kirchhörde

1. Mannschaft • 10. August

Wenn die Sprache auf die Vorbereitung kommt, dann fällt Bruchhage ein klares Urteil: „Wir haben positive Ergebnisse erzielt.“ Natürlich meint der Coach nicht nur die sportliche Seite, die mit dem erneuten Triumph beim Veltins-Cup am letzten Wochenende - 3:1 gegen den es in der neuen Bezirksliga-Saison wissen wollenden und starken SuS Langscheid/Enkhausen - ihren Abschluss und Höhepunkt erreichte. Vielmehr geht es auch und besonders um die Integration der hochveranlagten Neuzugänge. „Wir haben einen veränderten Kader mit neuen Gesichtern. Die neuen Spieler haben sich sportlich und menschlich bestens integriert. Die junge Mannschaft hat großes Potenzial.“ So sieht es auch Kapitän Oliver Busch, die gute Seele der Mannschaft: „Ich kann das nur unterstreichen. Sicherlich müssen auf dem Platz noch einige Abläufe verfeinert werden, aber insgesamt passt das ganz gut“, sagt Busch in der neuesten Ausgabe des SC-Kuriers, dem Vereinsmagazin. Gleichzeitig hat er ein „gutes Gefühl“, was den Verlauf der neuen Saison betrifft. „Wir müssen uns hundertprozentig einbringen.“

Für den Cheftrainer ist das Ziel klar umrissen, zumindest was die Tabellenregion betrifft: „Wir wollen uns in einer ähnlichen Region wie in der letzten Saison platzieren. Allerdings wollen wir in der Summe konstanter spielen.“ Die Erinnerungen an die letzte Saison sind ambivalent. Nach einer katastrophalen Vorrunde und einer sensationellen Rückrunde landete der SC auf Platz neun und kassierte dafür in der Liga und insbesondere auf dem Staffeltag in Herne, im „Tilkowski“, dem Vereinsheim der Westfalia, von Staffelleiter Alfred Link dicke Komplimente. Das gilt auch für die Tatsache, dass die Mannschaft ohne Rote und Gelb-Rote Karte ausgekommen ist.

Wie in der letzten Saison, als der SC in der Heimtabelle auf Rang vier landete, soll auch in der neuen Spielzeit die Heimstärke Garant für eine gute Platzierung sein. „Die Heimstärke war unser Pfund und soll es auch bleiben“, meint der Cheftrainer. Damit soll schon gegen den Kirchhörder SC begonnen werden Deren Trainer heißt Lothar Huber (65), eine BVB-Legende. Er war einer der ersten modernen Außenverteidiger im deutschen Fußball. Auch als Trainer, u. a. in Sprockhövel, hat er einen sehr guten Namen. In Kirchhörde, einem noblen Dortmunder Vorort, ist er im zweiten Jahr und mit dem Sportlichen Leiter Jörg Mielers Mentor und Motor des Klubs. In diesem Jahr soll nach drei elften Rängen in der Westfalenliga ein einstelliger Tabellenplatz rausspringen. Daher hat sich der Verein gut verstärkt und geht mit gesundem Optimismus in die neue Saison.

An den SC hat der Kirchhörder SC (KSC) gute Erinnerungen. Beide Spiele (3:2 und 2:0) gewann der KSC, auch wenn der SC dabei maßgeblich mithalf. Aus Neheimer Sicht soll das am Sonntag anders werden. „Wir wollen gut in die Saison starten, damit soll gegen Kirchhörde begonnen werden, wir haben ein Heimspiel“, erklärt Bruchhage. „Wir wollen gewinnen“, sagt Busch. „Wir wollen angreifen. Ich habe ein gutes Gefühl.“

 

Zurück