Wichtiges Heimspiel gegen Lüner SV Bruchhage: Pause hat uns gutgetan

1. Mannschaft • 06. März

Zum Gegner: Beim Lüner SV, derzeit Tabellenachter mit 30 Punkten, tut sich derzeit eine Menge. Mit Marc Woller (SuS Kaiserau) wurde für die neue Saison ein neuer Trainer verpflichtet. Der derzeitige Coach Mario Plechaty wechselt im Juli zum FC Iserlohn. Vom FC kommt Trainer Christian Hampel nach Lünen und fungiert dann als neuer Sportlicher Leiter. Er bringt mindestens vier Spieler mit. Das Signal ist klar: Lünen will in die Oberliga. Dazu sollen, wie es heißt, neue Strukturen geschaffen werden.

Das ist noch Zukunftsmusik. Und unabhängig davon hat der SC großen Respekt vor dem LSV. „Die Offensive ist sehr stark“, urteilt Bruchhage. Yasin Acar, Marcel Ramsey und der wieder fitte Fabian Pfennigstorf wissen, wo das Tor steht. Für den SC heißt das und Bruchhage formuliert es so: „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, hinten wieder sicher stehen und vorn die sich bietenden Chancen nutzen.“

Verdiente 0:2-Niederlage im Hinspiel in Lünen

Der Blick auf das Hinspiel, auf die verdiente 0:2-Niederlage und auf das Statement von Alex Bruchhage: „Lünen wollte es mit aller Macht“, sagte Alex Bruchhage nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel beim Lüner SV am 9. September 2018. „Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht. Auf den Außenbahnen und auch bei Standards, eigentlich unsere Stärken, waren wir nicht souverän. Das war der Unterschied. Es war daher eine verdiente Niederlage.“

Dabei dominierte der SC die ersten 20 Minuten nach Belieben, erspielte sich dicke Chancen, verpasste es aber, den fälligen Führungstreffer zu erzielen. Danach kam der Gastgeber. Ein Schuss an den Innenpfosten des Neheimer Tores war wie eine „Initialzündung“. Lünen wurde drückend überlegen, der SC zog sich praktisch ins Schneckenhaus zurück. Das ging bis zur Halbzeit gut.

In der 50. Minute trat Yasin Acar für Lünen zum 1:0, das 2:0 für die Gastgeber fiel in der 70. Minute durch Matthias Drees. Diesem Treffer ging allerdings ein klares und nicht geahndetes Foulspiel an Mahmut Yavuzaslan voraus. Der SC diskutierte, Lünen handelte und markierte den Treffer. In den letzten 20 Minuten setzte der SC alles auf eine Karte. „Diese Offensive kam aber zu spät“, so Bruchhage.

SC-Reserve fiebert Topspiel gegen Erlenbruch entgegen

Für unsere Reserve ist es das Spiel der Spiele: Die Elf der beiden Spielertrainer Andrea Treml und Dennis Hakenesch erwartet am Sonntag (12.45 Uhr) den souveränen Tabellenführer und designierten Aufsteiger FC Erlenbruch-Neheim. „Wir wollen alles versuchen, um dem Tabellenführer zumindest ein Bein zu stellen“, sagt Treml. „Erlenbruch ist natürlich Favorit im Binnerfeld.“

Erlenbruch ist mit 43 Punkten Tabellenführer, der Torjäger heißt Kai Oberreuther, der bereits 17 Tore auf seinem Konto hat. Der SC (21 Punkte, Platz neun) hat aber ebenfalls einen arrivierten Torjäger: Treml hat beachtliche 14 Treffer erzielt.

Der SC erinnert sich gerne an das Hinspiel am 9. September 2018: Die Mannschaft gewann das Spiel mit 2:1. Treml brachte den SC (26.) in Führung, Ilker Mucuk glich zehn Minuten später zum 1:1 aus. Jannik Schriek (69.) erzielte den Siegtreffer.

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