Berni Alberternst feierte 90. Geburtstag

Allgemein • 11. Dezember

Ein Sportsmann der allerhöchsten Güte

Die Jugend ist die „Seele des Vereins“

Für den SC Neheim und seine Vorläufer, die DJK Schwarz-Weiß und die Sportfreunde, war und ist die Jugendarbeit von überragender Bedeutung. „Die Jugendabteilung ist die Seele des Vereins.“ Diese Wertschätzung war und ist ein besonderes Anliegen von Berni Alberternst, der am 8. Dezember 90 Jahre geworden ist. Über 60 Jahre war „unser Berni“, zunächst bei SW, danach beim SC, Jugendleiter. Er war Kreisjugendobmann, hat den Aufbau der Jugendabteilungen vieler Vereine begleitet. Dass er dafür hohe Wertschätzung erfahren hat, ist mehr als selbstverständlich. Besonders hat er sich über das Bundesverdienstkreuz gefreut, das ihm der damalige Landrat Franz-Josef Leikop, selbst ein Fußballer, mit bewegenden Worten und in einer emotionalen Feier überreicht hatte.

Bernis Credo war immer zu erkennen: „Gerade den sogenannten Schachen oder Schwächeren muss geholfen werden, denn im Grunde sind sie eigentlich die Starken oder Stärkeren.“ Es ist viel über die Bedeutung der Jugendsozialarbeit, auch und besonders in Vereinen, geschrieben oder in Sonntagsreden philosophiert worden. Berni war ein Mann der Praxis, er hat gehandelt und sich immer eingesetzt. Er war immer da, wenn er gebraucht wurde. Er hat Generationen von jungen Menschen den Weg gewiesen. Sozial engagiert, geprägt vom christlichen Weltbild der Nächstenliebefiles/scneheim/images/aktuelles/Berni Alberternst -Ehrenjugendobmann.jpg und insbesondere der Hilfe für die Schwächeren: Berni war und ist ein Vorbild, ein Sportsmann der allerhöchsten Güte, ein Sportsmann mit Herz.

Berni war aber in seiner aktiven Zeit nicht nur Einzelkämpfer. Er hatte eine starke Jugendabteilung mit vielen Mitstreitern aufgebaut. Der leider viel zu früh verstorbene Wolfgang Pätzold, Siegfried Schepp oder Edgar Wehner sind einige Wegbegleiter. Natürlich liebt er auch die Geselligkeit, denn für ihn war und ist klar: Der SC ist seine (zweite) Heimat, natürlich neben seiner Familie in der Mendener Straße. Von dort hat er es ja nicht weit zum Binnerfeld.

Wir freuen uns immer, wenn Berni auch im hohen Alter den Weg zu den Heimspielen der ersten Mannschaft findet. Sein Interesse ist ungebrochen, sein Verstand hellwach, sein Herz schlägt weiter für den SC. Lieber Berni, danke für alles, noch viele schöne Jahre und Gottes Segen. 

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