Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

Allgemein • 24. Mai

Welche Daten müssen geschützt werden?

Der Datenschutz betrifft personenbezogene Daten. Das sind alle Einzelangaben über die persönlichen oder sachlichen Verhältnisse. In Vereinen betrifft das vor allem Mitglieder, daneben aber auch Spender, Klienten, Kunden usf. Typischerweise erhoben werden Name und Anschrift, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Bankverbindungen u.ä. All das sind personenbezogene Daten. Die Art der Erfassung (digital oder auf Papier) spielt keine Rolle.

Der Datenschutz bezieht sich auf das Erheben, Verarbeiten (Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren und Löschen) und Nutzen (jede Verwendung) von Daten.

In vielen Fällen müssen die Betroffenen die Erlaubnis zum Erheben, Verarbeiten und Nutzen der Daten geben. Das ist nicht erforderlich, wenn Daten im Rahmen einer vertraglichen Beziehung erhoben werden müssen. Bei Vereinen ist die vertragliche Beziehung die Mitgliedschaft. Die für die Mitgliederverwaltung erforderlichen Daten dürfen als in jedem Fall verwendet werden.

Zuständig für den Schutz personenbezogener Daten ist der Vorstand.

Der Vorstand kann einen Datenschutzbeauftragten bestellen. 

Der Verein darf die vom ihm gesammelten Daten nur im Rahmen des BDSG oder einer anderen Rechtsvorschrift, z.B. DS-GVO, nutzen. Die Datenschutzbestimmungen können nicht per Satzung eingeschränkt werden.

Das Erheben, Speichern, Ändern oder Übermitteln personenbezogener Daten oder ihre Nutzung ist nur zulässig, wenn dies für die Erfüllung des Vereinszweckes erforderlich ist.

Ein zentraler Punkt des Datenschutzes ist zudem das Recht des Betroffenen auf Auskunft. Bei Bedarf sprechen Sie bitte die Vorstandsmitglieder an.

Die Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten gem. Art. 30 DSGVO werden umgehend auf der Homepage des SC Neheim veröffentlicht. 

 

Der Vorstand

SC Neheim e.V.

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