Mit Selbstvertrauen zum Topfavoriten

1. Mannschaft • 20. September • Schwere Aufgabe in Wanne-Eickel/Reserve reist zum Spitzenreiter Langscheid

Die Fahrt ins Ruhrgebiet bietet am Sonntag für den SC Neheim eine anspruchsvolle Aufgabe. Auf dem Rasenplatz der Monpalast-Arena empfängt der DSC Wanne-Eickel am 7. Spieltag die Neheimer mit der besten Sturmreihe der Liga (Anstoß 15 Uhr. 17 Treffer erzielte die Mannschaft des jungen Trainers Sebastian Westerhoff bislang und damit einen mehr als Spitzenreiter SG Finnentrop/Bamenohl. Dabei hat der DSC im Gegensatz zu den meisten anderen Mannschaften erst fünf Spiele absolviert.

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SC gewinnt 6:2 gegen BSV Schüren

1. Mannschaft • 15. September

Nach der Pause wie im Rausch

Bruchhage: Abziehbild der Saison

Erste Mannschaft * 15. 9. 2019 * Tolle Woche gekrönt

War das eine tolle Woche. Dem 2:0-Sieg in Erkenschwick folgte am Mittwoch der Pokaltriumph über Gütersloh, am Sonntag gab es in der Meisterschaft einen 6:2 (1:2)-Erfolg gegen den BSV Schüren. Der SC spielte sich nach dem Pausentee in einen regelrechten Rausch. Innerhalb von 20 Minuten verwandelte die Elf von Cheftrainer Alex Bruchhage vor 200 Zuschauern den 1:2-Rückstand in ein 5:2. Ein weiteres Tor sicherte den frenetisch gefeierten Erfolg gegen die tapferen, aber im Endeffekt überforderten Dortmunder Vorstädter. Johannes Thiemann erzielte einen Hattrick, wobei ein Treffer abgefälscht war und auch als Eigentor gewertet werden kann. Die weiteren Treffer steuerten Gianluca Greco, Burak Yavuz mit einem Traumtor und der 18-jährige Stanley Ndubuisi Joseph, der seinen ersten Treffer in der Liga erzielte, bei. Es war nach den beiden Niederlagen gegen Finnentrop und Hohenlimburg der erste Heimsieg der Saison.

Bruchhage sprach nach der Partie von einer „gar nicht so schlechten Woche“. Das Spiel sei ein „Abziehbild“ der bisherigen Saison gewesen. „Nach dem frühen 1:0 in der zweiten Minute durch Thiemann haben wir einen Tacken weniger investiert und den Gegner aufgebaut.“ Der kam durch die beiden Treffer von Kamil Bednarski und Mohammed Güreser zu einer in dieser Phase verdienten 2:1-Führung. „Beide Treffer waren absolut vermeidbar“, meinte Bruchhage. „Wir hatten uns vorgenommen, hohes Tempo zu gehen, das ist uns nach dem 1:0 in der ersten Halbzeit nicht mehr gelungen.“

Der Matchplan ging aber nach der Pause auf. Das war Fußball der besten Art, einfach herrlich, Genuss pur. Von der 48. bis zur 67. Minuten trafen Greco, Yavuz und Thiemann (2) zum 5:2, ehe Ndubuisi (85.) das 6:2 beisteuerte. „Fünf Tore muss man in einer Halbzeit erst einmal erzielen“, bilanzierte Bruchhage. Thiemann war nach seinen drei Toren „einfach platt, aber glücklich. In der zweiten Halbzeit lief es einfach.“

Der SC war in diesem Spiel ohne Zeki Zekovic, Sercan Cihan und Mahmut Yavuzaslan angetreten. Dafür war aber Riad Xkaha wieder dabei, der wie immer ordentlich Dampf machte. „Dass meine Mannschaft nach der Halbzeit zurückgekommen ist und die Art, wie sie das geschafft hat, spricht für den Charakter der Jungs“, so Bruchhage. „Wir fahren am nächsten Sonntag nach Wanne – mit gestärktem Selbstvertrauen.“

SC-Reserve kassiert 2:7-Schlappe

Unsere Reserve musste dagegen eine bittere 2:7-Niederlage beim Team von Tükiyemspor Neheim-Hüsten erleiden. Die beiden Tore erzielten Andrzej Janocha und Timo Keute, der bereits fünf Tore auf seinem Konto hat. Die Reserve belegt jetzt mit sechs Punkten den achten Tabellenplatz.

 

 


Westfalenpokal

1. Mannschaft • 11. September • Westfalenpokal

SC schafft weitere Pokalsensation

3:2 in Unterzahl gegen Gütersloh

Welch ein Triumph! Welch ein rassiges Spiel! Der SC hat den Sprung in die dritte Runde des Westfalenpokals geschafft: Vor 250 Zuschauern gewann das Team von Cheftrainer Alex Bruchhage am Mittwochabend im Binnerfeld mit 3:2 (1:0) gegen den Oberligisten FC Gütersloh. Rejhan Zekovic (2) und Johannes Thiemann erzielten die Treffer für den SC. Der Sieg war in jeder Beziehung hochverdient.

Der Triumph ist umso bemerkenswerter, da der SC 30 Minuten in Unterzahl spielen musste: Mahmut Yavuzaslan sah nach einer vermeintlichen Tätigkeit die Rote Karte. Dadurch ließ sich die aufopferungsvoll kämpfende, in der Abwehr wieder mit Lukas Wulf sicher stehende und immer wieder durch die pfeilschnellen Außen Patrick Nettesheim und Johannes Thiemann Nadelstiche setzende Elf nicht aus dem Konzept bringen. Das Mittelfeld machte geschickt die Räume dicht. Gütersloh hatte zwar deutlich mehr Spielanteile, große Chancen erspielten sich die Gäste aus Ostwestfalen aber nicht. "Wir haben eine gute Moral gezeigt", freute sich Bruchhage. 

Der SC hat nach Sprockhövel mit Gütersloh den zweiten Oberligisten aus dem Pokal gekegelt. In der dritten Runde wartet jetzt Landesligist Hagen 11. 

In der Meisterschaft tritt der SC am Sonntag um 15.15 Uhr gegen den BSV Schüren an und will nach dem 2:0-Sieg am letzten Sonntag in Erkenschwick auch in der Meisterschaft weiter in der Erfolgsspur bleiben. Ein besonderes Augenmerk bei Schüren legt Bruchhage auf Stürmer Kamil Bednarski. Der ehemalige Regionalliga-Akteur hat sich in dieser Saison dem Dortmunder Vorortverein angeschlossen und zeigt sich auch hier treffsicher. "Bednarski müssen wir aus dem Spiel nehmen,aber Schüren ist nicht nur er. Die Mannschaft hat ein neues Gesicht", sagt Bruchhage, der am Sonntag neben dem gesperrten Yavuzaslan weiter auf die verletzten David Wagner, Riad Xhaka und Felix Fleck verzichten muss.  

 

 


2:0: SC stürmt Stimberg in Erkenschwick

1. Mannschaft • 08. September

In den Ruhrpott gefahren,

Fußball malocht und gewonnen

Erste Mannschaft * 8. 9. 2019 * Greco und Xhaka treffen

Es war alles andere als normal und einfach nach den beiden letzten Wochen“, sagte SC-Cheftrainer Alex Bruchhage nach dem hochverdienten 2:0 (1:0)-Sieg auf dem Stimberg in Erkenschwick. „Wir haben eine extrem junge Mannschaft. Einige Führungsspieler fehlen. Den Jungs habe ich aber gesagt, dass wir in den Ruhrpott fahren, wo Fußball machlocht wird. Wir haben heute Fußball malocht.“ Der Lohn war ein Erfolg gegen einen Meisterschaftsfavoriten, der den SC nie wirklich in Gefahr bringen konnte. „Wir haben alles gegeben und drei ganz wichtige Punkte gewonnen“, betonte Kapitän Oliver Busch. Auch Co-Trainer Sebastian Rötz strahlte und erklärte: „Das ist der Fußball, der den SC Neheim auszeichnet.“

Die Mannschaft, ohne Lukas Wulf (krank), Burak Yavuz und Sercan Cihan (beide im Aufbautraining) sowie Felix Fleck (Achillessehnenprobleme) angetreten, stand hinten sicher. Das Mittelfeld hatte das Spiel weitgehend im Griff, vorne setzte der SC immer wieder Nadelstiche. Das 1:0 durch Gianluca Greco (36.), der nach einem Freistoß von Rejhan Zekovic abstaubte, war hochverdient. Zekovic und Daniel Bald hatten die Möglichkeiten zu einer höheren Führung. Nach der Pause erspielte sich der SC sehr gute Chancen, eine nutze Riad Xhaka (47.) zum 2:0. Erkenschwick brachte den fußballerisch und körperlich immer noch bärenstarken Trainer Ahmet Inal, rannte (verzweifelt) an und besaß in der 63. Minute die große Chance, zu verkürzen. Aber SC-Keeper Justin Schröter parierte glänzend einen Schuss von Bernard Gllogjani. „Das war eine Schlüsselszene“, meinte Bruchhage zurecht. „Wenn ich überhaupt was zu monieren habe, dann war es die Tatsache, dass wir unsere Konterchancen nicht genutzt haben.“

Für den SC waren das wichtige Punkte. „Wir sind jetzt im Mittelfeld (Platz acht), da gehören wir auch hin. Meiner Mannschaft muss ich ein riesiges Kompliment machen.“ Auf der Bank saßen mit Ali Torabi, Johannes Thiemann, Stanley Ndubuisi Joseph und Maurice Majewski (alle eingewechselt) sowie Ersatztorhüter Adrian Artur Dybiec Spieler, die alle 18 bzw. 19 Jahre jung sind. „Die 100 Jahre haben wir heute auf der Bank nicht erreicht“, so Bruchhage, der sich über den ersten Sieg auf dem Stimberg seit dem Aufstieg 2016 freuen durfte. Erkenschwicks Coach Inal war maßlos deprimiert: „Es ist traurig, dass wir keine Festung mehr auf dem Stimberg sind. Ich muss mich bei den Fans entschuldigen. Haut auf mich und nicht auf die Spieler drauf.“

Mittwoch Pokalschlager gegen Gütersloh

Jetzt richtet sich das Augenmerk auf den Pokal-Hit am Mittwoch (19.30 Uhr, Binnerfeld) gegen den Oberligisten FC Gütersloh, der am Sonntag in der Meisterschaft beim RSV Meinerzhagen mit 1:3 verloren hat. Es ist die zweite Runde im Westfalen-Pokal. In der ersten Runde hatte der SC den Oberligisten Sprockhövel besiegt. Am kommenden Sonntag geht es für den SC in der Westfalenliga mit dem Heimspiel gegen den BSV Schüren weiter.

SC-Reserve verliert 1:3 in Gierskämpen

Nach den beiden Siegen gegen Freienohl und Herdringen/Müschede kassierte unsere Reserve eine 1:3-Niederlage in Gierskämpen. Timo Keute (73.) erzielte das Tor für Neheim. Die Reserve rangiert mit sechs Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.


SC gastiert am Sonntag in Erkenschwick

1. Mannschaft • 05. September

 

Bruchhage: Auf eigene Stärken

besinnen und mutig auftreten

Für den SC geht es am Sonntag (15 Uhr) auf den Stimberg nach Erkenschwick. Dass dort die Trauben, wie es heißt, hochhängen, ist klar. „Erkenschwick ist nach Lünen und Finnentrop das dritte Team auf das wir treffen, welches um den Titel mitspielen möchte“, urteilt SC-Cheftrainer Alex Bruchhage. „Es ist eine körperlich sehr robuste und spielstarke Mannschaft mit spielstarken Offensivspielern wie Tim Conde, Skandar Soltane oder Bernard Gllogjnani.“ Gerade um Gllogjnani dreht sich viel im Erkenschwicker Spiel, er ist ein brandgefährlicher und spielerstarke „Zehner“. Verstärkt hat sich der Gastgeber u. a. mit Samir Boucharia oder Dzenan Pilica. Am letzten Spieltag erreichte Erkenschwick ein 1:1 in Wiemelhausen und weist nach vier Spielen fünf Punkte auf, zwei mehr als der SC.

Für die SC-Jungs geht es am Sonntag darum, auf die Leistung der zweiten Halbzeit gegen Hohenlimburg aufzubauen. „Das Passspiel muss verbessert werden. Fußball ist Arbeit, die Arbeit ist die Basis des Erfolges“, so Bruchhage. „Dazu müssen wir bereit sein.“ Bruchhage setzt auch und besonders auf die Defensive: „Mit Ausnahme des Spiels gegen Hohenlimburg war sie sehr stabil und hat in der Summe in allen Spielen wenig Chancen des Gegners zugelassen. Das soll auch in Erkenschwick die Basis sein.“ Die Devise ist klar: „Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken besinnen und auch in Erkenschwick mutig auftreten.“

Personell sieht es wie folgt aus: Sercan Cihan und Burak Yavuz fehlen weiterhin. Fraglich sind Lukas Wulf, Felix Fleck und Rejhan Zekovic.

SC-Reserve will in Gierskämpen nachlegen

Nach den beiden Siegen in den Auftaktspielen in Freienohl (4:2) und am letzten Sonntag daheim gegen die SG Herdringen/Müschede 2 (5:0) will die SC-Reserve am Sonntag um 15 Uhr beim FC BW Gierskämpen nachlegen. „Wir wollen auch in Gierskämpen punkten“, sagt Spielertrainer Andreas Treml. „Wir wachsen zusammen und entwickeln uns.“ Nach zwei Spielen ist die SC-Reserve sensationell Tabellenführer.